Sensoren, Neigungssensor, Neigungssensoren, Inklinometer,
Wegaufnehmer, Seilzug, LVDT, Messtaster,
Drehmomentaufnehmer, Sensoren, Kraftaufnehmer,
Beschleunigungsaufnehmer, Druckaufnehmer, Messdosen,
Verstärker, Signalverstärker, Kraftmeßdosen,
Prüfstände, Crashversuche, Fahrversuche, Verbrennungsmotor,
Rennsport, Drehmoment, Vibration, Kraftmessung, Beschleunigung, Weg,
Neigung, Druck, Wägen, Materialprüfung, Forschung,
Entwicklung, Raumfahrt, Textilindustrie, Biomechanik,
Dehnungsmeßstreifen, Folien- Folien-DMS, Halbleiter- Halbleiter-DMS,
Piezoresistiv, Resistiv
2-Leiter-Schaltung
3-Leiter-Schaltung
4-Leiter-Schaltung
6-Leiter-Schaltung
Abschirmung
Absolutdruck
Absolutencoder
Absolute Wegaufnehmer
Abtastrate
A/D-Wandlung
Aktoren
Aliasingeffekt
Ampere
Amperemeter
Analogoszilloskop
Analog-Digital-Oszilloskop
Anode
Anstiegszeit
aperiodischer Grenzfall
Applizierung
Arbeitstemperaturbereich
ASIC
ATEX
Auflösung
Ausgangsvorspannung
Ausgang, normierter
Aussteuerungsbereich
Bandbreite
Bandpass Filter
Bandsperre Filter
Basisgrößen
und Einheiten des SI-Systems
Berstdruck
Beschleunigung
Beschleunigungsaufnehmer
Beschleunigungsaufnehmer, induktiv
Beschleunigungsaufnehmer, kapazitiv
Beschleunigungsaufnehmer, MEMS
Beschleunigungsaufnehmer, piezoelektrisch
Beschleunigungsaufnehmer, piezoresistiv
Beschleunigungsaufnehmer, Servo
Beschleunigungsaufnehmer, MEMS-Servo
Betriebsdruck
Betriebstemperaturbereich
bewegte Masse
bipolare Speisung
Bit-Rauschen
Bonddrähte
Braunsche Röhre
Bruchlast
Brücke
Brückenschaltungen
Brückenverstärker
Brückenverstärker, bipolar
Brückenverstärker, monopolar
BSL
BSLTZ
Bürde
Chip
Compression-Mode
Dämpfung
Datenerfassungskarte
Datenlogger
Dehngrenze
Dehnung
Dehnungsempfindlichkeit
Dickschichttechnik
Dichtung
differentielle Spannungsmessung
Differenzdruck
Digitalanzeige
Digitalisierung
Digitaloszilloskop
DKD - Der Deutsche Kalibrierdienst
DMS
DMS-Simulator
Doppler-Effekt
Dotieren
Drehmoment
Drehmomentaufnehmer
Druck
Druckaufnehmer
Druckaufnehmer, frontbündig
Druckaufnehmer, piezoelektrische
Druckaufnehmer, piezoresistive
Druckaufnehmer, mit zurückgezogener Membran
Druckausführung, absolut
Druckausführung, gekapselt
Druckausführung, relativ
Druckkanal
Druckmessgerät
Druckport
Druckstoß
Dünnschichttechnik
Durchbiegung
Durchgangsprüfer
DVM
DVRT
Dye
dynamische Drehmomentaufnehmer
Eichen
Eigenfrequenz
Eigenmasse
Einschwingzeit
elastischer Bereich
Elastizitätsgrenze
Elastizitätsmodul
elektrische Felder
elektrischer Widerstand
elektrischer Widerstands Standard
elektrolytischer Neigungssensor
Empfindlichkeit
Encoder
Encoder, Absolut
Encoder, Inkremental
Entladezeitkonstante
erdfrei
faradaysches Induktionsgesetz
Feder-Masse-System
Fehler
Fehlersuche
Fehlersuche, DMS-Sensoren (mit integriertem Verstärker)
Fehlersuche, DMS-Sensoren (ohne integrierten Verstärker)
Fehlersuche, potentiometrische Sensoren
Fehlerquellen
Feuchte, relative
FFT
FFT-Analysator
FFT-Kohärenzfunktion
FFT-Übertragungsfunktion
Kohärenzfunktion
Filter
Filter, analoge
Filter, Bandpass
Filter, Bandsperre
Filter, Grenzfrequenz
Filter, digitale
Filter, digitale, FIR
Filter, digitale, IIR
Filter, Hochpass
Filter, mechanisch
Filter, Mittenfrequenz
Filter, Tiefpass
Flachprofil -
Kraftaufnehmer
Folien-DMS
FRF Frequency Response Function
Frequenzgang
frequenzoptimiert
frontbündiger Druckaufnehmer
Gekapselte Druckausführung
Geräteklassen
Genauigkeit
Genauigkeitsklassen
Gesamtgenauigkeit
Gewinde
Gewinde, Amerikanisch
Gewinde, kegelig
Gewinde, metrisch
Gewinde, Spitz
Gewinde, Witworth
Gewinde, Zoll
Gewinde, zylindrisch
Gieren
Gleichdruckeffekt
Grenzfrequenz
HBT, Half Bridge Transducer
Halbbrücke
Halbleiter-DMS
Hall-Effekt
Hall-Sensor
Hall-Spannung
Hammerkit
Hammeranregung
Hammeranregung, mehrfach
Hammerschlag, mehrfach
harmonische Schwingung
Hüllkurven-Demodulation
Hochpass Filter
Hookesches Gesetz
Hybrid-Elektronik
Hybrid-Verstärker, integriert
Hysterese
IC
IEPE: Integrated Electronics Piezo-Electric
IP-Schutzarten
Impulshammer
In-Line Verstärker
Inbetriebnahme
Induktionsgesetz
Induktionsprinzip
Integrierter Verstärker
induktiver Beschleunigungsaufnehmer
inelastischer Bereich
Inklinometer
Inklinometer, elektrolytisches
Inklinometer, kapazitives
Inklinometer, magnetoresistives
Inkrementalencoder
inkrementale Wegaufnehmer
Influenz
Interface
Ionenimplantation
Isolierungswiderstand
bei Aufnehmern
Isolatorausführung
Istdruck
Joukowski-Stoß
Joule
Justierung
k-Wert
Kalibrierdatenblatt
Kalibriernormal
Kalibrierschein
Kalibrierung
Kalibrierung bei 50% vom Nennbereich
Kalibrierung, rückführbare
Kalibrierung, Werks
Kalibrierzertifikat
Kalibrierzeugnis
kapazitiver Beschleunigungsaufnehmer
Kathode
Kennlinie
Kohärenzfunktion
kompensierter Temperaturbereich
Körperschall
Kraft
Kraftaufnehmer
Kraftaufnehmer, DMS
Kraftaufnehmer, piezoelektrisch
Krafteinleitung
Kraftkompensierung
kritische Dämpfung
Labornetzteil
Ladungsausgang
Ladungsbetrieb
Ladungsverstärker
Lagertemperaturbereich
Lagerüberwachung
Laserwegaufnehmer
Lastwiderstand
Leitfaden
linearer potentiometrischer Wegaufnehmer
Linearität
Linearisierung
Liniendruck
Lorentz-Kraft
LSB, Least Significant Bit
Luftdämpfung
LVDT, Linear Variable Differential Transformer
LVIT, Linear Variable Inductance Transducer
magnetoresistiver Effekt
Magnetostriktive Wegaufnehmer
Manometer
Masseschleifen
Masse, seismische
Materialprüfung
mechanische Filter
Medientemperatur
Mehr-Punkte-Kalibrierung
MEMS
Messbereich
Messbrücke
Messtaster
Messwertaufnehmer
Messwertübertragung
Mikroelektronik
Mikromechanik
mikromechanisch gefertigter (MEMS) Beschleunigungsaufnehmer
Miniaturaufnehmer
Mittelrauhwert
Mittenfrequenz Filter
Modalanalyse
Modal-Abgestimmt
modale Größen
monopolare Speisung
Montage
Montagesockel
MOSFET
MST
Multikomponentenkraftmessung
Multimeter
Näherungsschalter
Neigungssensor
Neigungssensor, elektrolytischer
Neigungssensor, kapazitiver
Neigungssensor, magnetoresistiver
NEMA-Klassifikation
Nenndruck
Netzteil
Nichtlinearität
Nicken
Niederfrequenzverhalten
NIST
Normdruck
normierter Ausgang
normierte Empfindlichkeit
normierte Sensitivität
Nullpunkt-Offset
Nyquist Theorem
Offset
Offsetabgleich
Ohmmeter
Öldämpfung
Oszilloskop
Oszilloskop-Simulator
Oszilloskop, analog
Oszilloskop, analog-digital
Oszilloskop, digital
Oszilloskop, PC-gestützt
Pascal
Peltiereffekt
piezoelektrischer Effekt
piezoelektrische Beschleunigungsaufnehmer
Piezokeramik
piezoresistiver Beschleunigungsaufnehmer
piezoresistiver Effekt
Polarisation
potentiometrischer Wegaufnehmer
proportionaler Übertragungsfaktor
Proportionalitätsgrenze
Prüfdruck
PSI
PTB - Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt
Quanten-Hall-Effekt
Quantisierungsfehler
Quarz
Quell-Impedanz
Querbeschleunigungsempfindlichkeit
Querkraftempfindlichkeit
Rauhtiefe
Rauschen
Relativdruck
Reproduzierbarkeit
resistiver Wegaufnehmer
Resonanzfrequenz
Rheostat
Riss-Erkennung
RS-232
RS-422
SanShiftTM
Schiffsbewegungen
Schleifring
Schock
Schockaufnehmer
Schraubbefestigung
Schütteltisch
Schwinggeschwindigkeit
Schwingung
Schwingungsaufnehmer
Schwingungsmessung
Schwingweg
Schwoien
Seismik-Aufnehmer
Seilzugwegaufnehmer
Selbstinduktion
Selbstzentrierender Dichtring
Sense
Sensitivität
Sensitivität, normierte
Sensoren
Sensor-Array
Sensormontage
Sensormontage, Beschleunigungsaufnehmer
Sensormontage, Beschleunigungsaufnehmer mit Montagesockel
Sensormontage, Druckaufnehmer
Servo
Shaker
Shear Mode
Shunt-Widerstand
SI-Basisgrößen und Einheiten
Signalaufbereitung
Signalverarbeitung
single ended (SE) Spannungsmessung
SMD
Sockel
Sockeldehnung
Solldruck
Sondermessbereiche
Spannungs-Dehnungs-Kurve
Spannungsbetrieb
Spannungsmessung
Spannungsmessung, single ended (SE)
Spannungsmessung, differentiell (diff.)
Spannungsteiler
Speisespannung
SPS
Steifigkeit, k
statische Drehmomentaufnehmer
Steuerdruck
Streckgrenze
Stromstoß
Strukturanalyse
Sublimation
Summierschaltung
Systemdruck
Tarieren
Tauchen
Technisches Datenblatt
technische Elastizitätsgrenze
Telemetrie
Telemetrie per Funk
Telemetrie per Infrarotlicht
Telemetrie per induktiver Übertragung
Temperaturbeiwerte
Temperaturbereiche
Temperaturkoeffizient
Temperaturkompensation
Temperaturschock
Temperaturtransient
thermische Nullpunktverschiebung
thermische Sensitivitätsdrift
thermisches Verhalten
Thermistor
Thermoelement
Thermocouple
Thermopaar
Tiefpass Filter
Tot-Volumen
Tourmaline
Trägerfrequenz, Trägerfrequenzverstärker
Transferfunktion
Transientenanalyse
Transmitter
Triangulation
Triaxialaufnehmer
Überdehnung
Überdruck
Überlastbarkeit
Überlastbarkeit ohne Zerstörung
Überlastschutz
Überlast-Erholzeit
Überlastung
Überschwingen
Übersprechen
Übersteuerung
Übertragungsbereich
Übertragungsfunktion
Übertragungsfaktor
Ultraschallwegaufnehmer
Umlaufdruck
Unterdruck
v.B.
v.E.
v.M.
Vakuum
Verdichtungsdruck
Verlauf, dynamischer
Verlauf, quasi-statischer
Verlauf, statischer
Verlauf, transienter
Vibration
Vibrator
Viertelbrücke
Villary-Effekt
Vollbrücke
Voltmeter
volumetrische Empfindlichkeit
von-Klitzing-Konstante
Vorlast
Wafer
Wägezelle
Wanken
Wasserhammer
Wasserschlag
Widerstand, elektrischer
Widerstands Standard, elektrischer
Wiederholbarkeit
Wiedemann-Effekt
Winkelaufnehmer
Wirbelstromwegaufnehmer
Wegaufnehmer
Wheatstonesche Messbrücke
Wogen
Young's Modulus
Zugfestigkeit
Zulässiger Druck
2-Leiter-Schaltung
Bei Messwertaufnehmern, die über
eine 2-Leiter-Schaltung verfügen, erfolgt die Versorgung und
Signalübertragung gleichzeitig über zwei Leitungen.
-> Transmitter
3-Leiter-Schaltung
Eine 3-Leiter-Schaltung ist wie die 4-Leiter-Schaltung
aufgebaut, wobei die Versorungs- und Signalübertragungsmassen
kurzgeschlossen
sind.
Diese Schaltung findet man bei DMS-Sensoren mit
integriertem Spannungsverstärker vor.
-> Hybrid-Verstärker, integriert
-> Transmitterbetrieb
-> Vollbrücke
-> Wheatstonesche Messbrücke
4-Leiter-Schaltung
Bei Sensoren, die über eine
4-Leiter-Schaltung verfügen, erfolgt die Versorgung und
Signalübertragung jeweils über zwei Leitungen.
-> Vollbrücke
-> Wheatstonesche Messbrücke
-> Transmitterbetrieb
6-Leiter-Schaltung
Ist die Zuleitung von Sensoren auf DMS-Basis zu lang, führt ein Spannungsabfall durch den
Kabelwiderstand zu einer Verfälschung des Ausgangssignals.
Um dies zu vermeiden, wird eine Fühlerleitung
am Speisungsanschluss des Sensors hinzugefügt (auch Sense
genannt), die es ermöglicht, diesen Spannungsabfall zu messen und zu
korrigieren.

-> Wheatstonesche Messbrücke
-> Brückenschaltungen
Abschirmung
Das Vorhandensein elektrischer Spannung führt zu einem elektrischen Feld.
Dieses Feld wiederum ist in der Lage, elektrische Ladungen zu beeinflussen (Influenz).
Daher müssen Messeinrichtungen durch geeignete Abschirmung vor elektrischen Feldern geschützt werden,
damit es dort nicht zu Fehlerspannungen kommt, die das Messergebnis verfälschen.
Absolutdruck
Der Absolutdruck ist der Druck, der relativ zum absoluten
Vakuum (festgelegt auf 0 bar) gemessen wird.
-> Druck
-> Relativdruck
-> Gekapselte Druckausführung
Absolute Wegaufnehmer
Absolute Wegaufnehmer messen die aktuelle Position und liefern
ein dem Weg proportionales Signal.
-> Inkrementale Wegaufnehmer
-> Wegaufnehmer
Abtastrate
Die Abtastrate ist die Frequenz, mit der analoge Signale bei der A/D-Wandlung
abgetastet werden.
Laut dem Nyquist Theorem sollte die Abtastrate höher als 2 mal so hoch sein, wie die
höchste zu messende Frequenz, um Aliasingeffekte zu vermeiden. Dies ist für die Ermittlung der Frequenz zwar richtig, nicht jedoch für die Wiedergabe der Amplitude. Ist die Abtastrate genau 2 mal so hoch, dann kann es im schlimmsten Fall dazu führen, dass zwar die Frequenz stimmt, aber die Amplitude Null ist.

Dies wird im obigen Beispiel verdeutlicht, wobei dort die Abtastrate etwas höher ist als zweifach, um das Prinzip zu verdeutlichen. Bei einer Phasenverschiebung von 90° würde man allerdings wieder die richtige Amplitude erhalten. Wo die einzelnen Abtastpunkte liegen, kann man zwar bei einer reinen Sinus-Welle mit einem analogen Trigger beeinflussen, bei komplexeren Signalen ist dies aber dem Zufall überlassen.

Schon ab einem Faktor drei erhält man allerdings eine ziemlich genaue Wiedergabe des Signals.

Bei einer 5 mal höheren Abtastrate beträgt die Amplitude ca. 95% des Originalsignals.
Möchte man also eine genaue Wiedergabe des ursprünglichen Signals erhalten, sollte man mindestens 3 mal höher abtasten.
-> Nyquist Theorem
-> Aliasingeffekt
A/D-Wandlung
Ist die Umwandlung analoger Signale in digitale Signale.
Dazu wird in regelmäßigen Intervallen
(-> Abtastrate)
die aktuelle Amplitude des analogen Signals in digitaler Form gespeichert.
Die mögliche Genauigkeit, mit der die Amplitudenwerte erfasst werden können,
hängt dabei von der Anzahl der verwendeten Bits (z.B. 12Bit) ab (-> Auflösung).
Aktoren
Ein Aktor ist ein Gerät, das ein Signal (meistens ein elektrisches
Signal) in eine mechanische, physikalische oder chemische
Größe
umwandelt.
-> Sensoren
Aliasingeffekt
Bei der Digitalisierung eines analogen Signals muss die dazu verwendete
Abtastrate mindestens doppelt so hoch sein, wie die höchste im
Signal vorkommende Frequenz. Dies kann mit einem analogen Filter
mit einer Grenzfrequenz von < f/2 gewährleistet werden.
Nur so ist sichergestellt, dass die Frequenzinformation des ursprünglichen Signals
auch digital unverfälscht erhalten bleibt.
Ansonsten kommt es zur Signalverfälschung durch Faltungseffekte.

-> Abtastrate
-> A/D-Wandlung
-> Nyquist Theorem
Ampere
Das Ampere (A) ist die Einheit der Stromstärke.
-> SI-System
Amperemeter
Ein Amperemeter ist ein Messgerät zur Messung des elektrischen Stroms.
Neben dem analogen Amperemeter, das ein Drehspulinstrument zur Anzeige benutzt, gibt es auch digitale Amperemeter, die eine
LED- oder LCD-Anzeige benutzen.
-> Multimeter
Anstiegszeit
Ändert sich das Eingangssignal eines Messwertaufnehmers
sprunghaft, so folgt das Ausgangssignal stets mit einer bestimmten zeitlichen Verzögerung.
Die Zeit, die vergeht bis das Ausgangssignal 90% seines endgültigen Wertes erreicht, wird als Anstiegszeit bezeichnet.
aperiodischer Grenzfall
-> Kritische Dämpfung
Applizierung
Applizierung bezeichnet das Aufkleben von Dehnungsmessstreifen (DMS)
auf Körpern, um damit Verformungen durch Belastung und somit auch
die dafür verantwortlichen physikalischen Größen wie Kraft,
Drehmoment, Druck oder Beschleunigung
messen zu können.
Arbeitstemperaturbereich
-> kompensierter
Temperaturereich
ASIC
Abkürzung für: Application Specific Integrated Circuit
(Kundenspezifische Integrierte Schaltung)
ATEX
ATEX steht für das französische
"ATmosphere EXplosible" und ist eine Leitlinie zur Anwendung der Richtlinie
94/9/EG für Geräte zur
Verwendung in explosionsgefährdeten Bereichen.
Die Richtline ist verbindlich seit dem 1. Juli 2003.
Auflösung
- Als Auflösung bezeichnet man im Allgemeinen die kleinstmögliche Änderung einer Größe, die noch zuverlässig gemessen werden kann.
Sie hängt von dem Messverfahren und eventuell vorhandenem Hintergrundrauschen ab.
- Die Auflösung hängt bei der Digitalisierung analoger Signale von der Anzahl der verwendeten Bits ab.
Kann ein A/D-Wandler beispielsweise einen Spannungsbereich von 0-10V mit 12Bit digitalisieren,
so liegt die kleinste detektierbare Spannungsänderung (LSB) bei 10V / 2^12 = 2,4mV
.
(LSB=Least Significant Bit )
Kleinstes auflösbares Signal am Beispiel eines 10 V Signaleingangsbereiches:
Auflösung(n) Stufen(2^n) LSB-Spannung dB
2-bit 4 2,5 V -12
4-bit 16 625,0 mV -24
6-bit 64 156,0 mV -36
8-bit 256 39,1 mV -48
10-bit 1.024 9,8 mV -60
12-bit 4.096 2,4 mV -72
14-bit 16.384 610,0 µV -84
16-bit 65.536 153,0 µV -96
18-bit 262.144 38,0 µV -108
20-bit 1.048.576 9,5 µV -120
22-bit 4.194.304 2,4 µV -132
24-bit 16.777.216 596,0 nV -144
(-> Bit-Rauschen)
Ausgangsvorspannung
Als Ausgangsvorspannung bezeichnet man den Offset von IEPE-Messwertaufnehmern.
Dieser Offset kann nicht durch Tarieren,
sondern lediglich durch Zwischenschalten eines Kondensators eleminiert werden.
Aussteuerungsbereich
-> Übertragungsbereich
Bandbreite
Die Bandbreite ist der Frequenzbereich, in dem elektrische
Signale mit einem definierten Amplitudenabfall übertragen werden.
Typische Werte für diesen Amplitudenabfall sind 3 dB und 5 % (0,5
dB).
Manchmal wird der empfohlene dynamische Bereich eines ungedämpften Sensors
(10 bis 30 % von der Resonanzfrequenz)
auch Bandbreite genannt.
-> Frequenzgang
-> Kennlinie
Basisgrößen
und Einheiten des SI-Systems
Kürzel Basiseinheit Basisgröße
m Meter Länge
kg Kilogramm Masse
s Sekunde Zeit
A Ampere elektr. Stromstärke
K Kelvin thermodyn. Temperatur
mol Mol Stoffmenge
cd Candela Lichtstärke
Berstdruck
Der Berstdruck ist der Druck, bei dem es zur Zerstörung des Messwertaufnehmerns
(vor allem bei Druckaufnehmern) kommen kann.
Daher darf dieser Druck keinesfalls überschritten werden.
Allerdings kann es bereits bei Drücken unterhalb des Berstdrucks zu
dauerhaften Änderungen der Spezifikationen kommen.
-> Überlastbarkeit
-> Überlastbarkeit ohne Zerstörung
-> Prüfdruck
Beschleunigung
Beschleunigung ist definiert als Änderung der Geschwindigkeit pro Zeiteinheit (a = dv/dt).
-> Schock
-> Schwingung
-> Vibration
Beschleunigungsaufnehmer
Ein Beschleunigungsaufnehmer ist ein Messwertaufnehmer zur Messung von
Beschleunigungen. Wird er beschleunigt, so wirkt auf die in ihm montierte seismische Masse
eine Kraft, die proportional zur Beschleunigung ist (F=m*a).
Die Messung dieser Kraft (z.B. mit Dehnungsmessstreifen (DMS))
liefert ein zur Beschleunigung proportionales Signal.
-> Feder-Masse-System
-> Sensormontage, Beschleunigungsaufnehmer
Beschleunigungsaufnehmer, induktiv
Induktive Beschleunigungsaufnehmer werden nur noch selten benutzt und
zunehmend durch kapazitive Beschleunigungsaufnehmer und
piezoresistive Beschleunigungsaufnehmer ersetzt.
Beschleunigungsaufnehmer, kapazitiv
Kapazitive Beschleunigungsaufnehmer bestehen aus zwei festen Kondensatorplatten und
einer seismischen Masse als bewegliche Kondensatorplatte, die sich zwischen den festen
Kondensatorplatten bewegen kann.
Beschleunigungsaufnehmer, MEMS
Bedingt durch Fortschritte in der Mikromechanik und die damit verbundene Kostenoptimierung,
werden viele kapazitive und
piezoresistive Beschleunigungsaufnehmer mikromechanisch gefertigt.
Hierbei werden die mechanischen Strukturen bestehend aus einer seismischen Masse, die von ein, zwei oder vier
Biegebalken getragen wird, und die Schutzkappen mikromechanisch geätzt.

Die oberen und unteren Siliziumschichten dienen als mechanische Anschläge und schützen den
Sensor vor starken Überlastungen. Das dünne Luftpolster zwischen seismischer Masse und Schutzkappe
wirkt als mechanisches Tiefpassfilter, und verhindert dass die seismische Masse im Resonanzbereich schwingt.

Bei den piezoresistiven Beschleunigungsaufnehmern werden die
piezoresistiven Widerstände direkt durch
Ionenimplantation in die Biegebalken integriert.
Die Widerstände werden als Vollbrücke geschaltet.
Bei kapazitiven Beschleunigungsaufnehmern führt eine auftretende Beschleunigunung
zu einer Änderung der Position der seismischen Masse und somit zu einer Änderung
der Kapazitäten der beiden Kondensatoren.
Diese Kondensatoren (C1 und C2) bilden zusammen mit zwei festen Kondensatoren eine Brückenschaltung.
Die Brückenschaltung wird von einer konstanten Wechselspannung gespeist. Eine Änderung der Kapazitäten
führt zu einer Verstimmung der Brücke und es entsteht eine amplitudenmodulierte Wechselspannung.
Dieses Signal wird gleichgerichtet und verstärkt und man erhält ein zur Beschleunigung
proportionales Ausgangssignal.
-> Beschleunigungsaufnehmer, MEMS-Servo
Beschleunigungsaufnehmer, piezoelektrisch
Piezoelektrische Beschleunigungsaufnehmer funktionieren prinzipiell
wie Beschleunigungsaufnehmer.
Auf Biegebalken wird hierbei jedoch verzichtet, und stattdessen die seismische Masse
direkt auf dem piezoelektrischen Quarz montiert.
Das so erzeugte Spannungssignal kann durch geeignete Elektronik (IEPE-Schaltkreis) in ein zur Beschleunigung proportionales Spannungs- bzw. Stromsignal gewandelt werden.
Piezoelektrische Beschleunigungsaufnehmer sind nicht für statische Anwendungen geeignet. Bei dynamischen Anwendungen liegt die obere Grenzfrequenz bei 30 kHz.

Beschleunigungsaufnehmer, piezoresistiv
Piezoresistive Beschleunigungsaufnehmer basieren prinzipiell
auf den unter "Beschleunigungsaufnehmer" beschriebenen Prinzip.

Eine auftretende Beschleunigung bewegt die seismische Masse
und die folgende Krümmung der Biegebalken
führt zu einer Änderung der Widerstände der Dehnungsmessstreifen, und somit zu einer Verstimmung der
Wheatstoneschen Messbrücke. Die Brückenschaltung liefert ein
zur Beschleunigung proportionales Signal.
Piezoresistive Beschleunigungsaufnehmer sind geeignet für Anwendungen zwischen 0 Hz (statische Beschleunigung) und 2 kHz.
Wobei die obere Grenzfrequenz abhängig vom Messbereich ist.
Um zu verhindern, dass diese Beschleunigungsaufnehmer im Resonanzbereich schwingen,
können sie mit Öl gefüllt werden, um sie kritisch zu dämpfen
(-> Öldämpfung).
Beschleunigungsaufnehmer, Servo
Servobeschleunigungsaufnehmer, auch Krafkompensierte Beschleunigungsaufnehmer genannt,
erkennen die Bewegung der seismischen Masse, und erzeugen durch ein Signal eine Rückstellungskraft,
um die Masse im ursprünglichen neutralen Zustand zu halten.

Traditionell wird die Rückstellungskraft durch Schwingspulen erzeugt. Der Strom der durch die Spulen fließt, ist proportional zur Beschleunigung.
Bei den moderneren kapazitiven MEMS Sensoren, wird das Rückkopplungsignal elektrostatisch erzeugt.
Durch die Kraftkompensierung kann eine deutlich höhere Auflösung und Genauigkeit erreicht werden; daher werden die Sensoren für
seismische Datenüberwachung eingesetzt, beispielsweise für Erdbebenerkennung und Bewegungserkennung und -Identifizierung.
Servo-Beschleunigungsaufnehmer, MEMS
Hier wird ein mikromechanisch gefertigter kapazitiver Beschleunigungsaufnehmer eingesetzt.
Eine Beschleunigung der seismischen Masse führt zu einer Kapazitätsänderung durch die Bewegung der Masse zwischen den Abdeckkappen.
Diese Änderung wird durch einen eingebauten ASIC in eine Spannung umgerechnet, und wird an den Abdeckkappen angelegt um
die seismische Masse in neutraler Position zu halten. Die elektostatisch erzeugte Rückkopplungsspannung ist proportional
zur Rückstellungskraft und somit zur Beschleunigung.
MEMS-Servobeschleunigungsaufnehmer haben viele Vorteile: Sie sind preiswerter, sie sind viel robuster als magnetische Servobeschleunigungsaufnehmer
da die Aufhängung nicht so empfindlich ist, Magnete und Spulen werden nicht benötigt und elektromagnetische Störungen können fast eliminiert werden.
Betriebsdruck
-> Druck
Betriebstemperaturbereich
Der Betriebstemperaturbereich ist die Temperaturspanne,
in der ein Messwertaufnehmer
in Betrieb genommen werden kann, ohne bleibende
Änderung der technischen Spezifikationen. Wird der Messwertaufnehmer jedoch
außerhalb des kompensierten
Temperaturereichs betrieben, werden die Spezifikationen
unter Umständen während dessen nicht eingehalten.
-> kompensierter
Temperaturbereich
-> Temperaturkoeffizient
bewegte Masse
Die bewegte Masse ist die Masse eines Systems, in dem ein Kraftaufnehmer integriert ist, die sich bei
Krafteinleitung
bewegt. Zusammen mit der Steifigkeit wird sie benötigt,
um die Resonanzfrequenz des Systems und somit die
Bandbreite der erhaltene Messsignale zu ermitteln.
Ist der Sensor nicht in einem System integriert, spricht man von der Eigenmasse.
Bitrauschen
Liegt ein Bereich eines Analogsignals unterhalb der niedrigsten auflösbaren Spannung (->LSB, Least Significant Bit) bei der A/D-Wandlung, so erzeugt der A/D-Wandler ein trapezförmiges Rauschsignal,
dessen Amplituden-Stufen einem Bit, bzw. der kleinsten detektierbaren Spannung entsprechen.

Die obige Abbildung zeigt ein typisches "Bit-Rauschen"-Signal. Man erkennt es durch den zackigen Kurvenverlauf, der an keiner Stelle eine kontinuierliche Kurve ist.
Bit-Rauschen wird verursacht durch:
a) eine zu niedrige Auflösung (z.B. Einsatz eines 12-Bit statt 16-Bit AD Wandler)
b) eine zu niedrige Verstärkung des Analogsignals
und nicht durch den Sensor!

Hier erkennt man, dass das Sensorsignal nicht verrauscht ist. Der Signalverlauf wurde jedoch mit einem
Digitaloszilloskop aufgenommen.
Digitaloszilloskope besitzen meistens eine Auflösung von 8 Bit.
Dies bedeutet, dass der gesamte Bereich in 28, also 256, Teile aufgeteilt wird.
Die Mitte ist Bit 128 und entspricht einer Amplitude von 0.
Der in der Abbildung dargestellte Abschnitt des Signals verläuft zwischen Bit 127 und 129.
Da die kleinste darstellbare Einheit eines AD-Wandlers 1 Bit ist,
muss das Oszilloskop an jeder abgetasteten Stelle des Signals entscheiden,
welchem Bit die Amplitude zugeordnet wird. In diesem Beispiel den Bits 127, 128 oder 129.
Dadurch entsteht das typische Bit-Rauschen-Muster.
Analogoszilloskope haben den Vorteil,
dass man den tatsächlichen Signal-Verlauf sieht.
Würde man also das Signal mit einem Analogoszilloskop darstellen,
erhielte man auch kein verrauschtes Signal.
Kombinierte Analog-Digital Oszilloskope sind daher vorteilhaft.
Hier kann man entweder die Signalverläufe digital aufzeichnen und auswerten oder das Bit-Rauschen vermeiden,
in dem man den Signalverlauf analog darstellt.
Bonddrähte
Bonddrähte sind sehr dünne Drähte aus Gold oder Aluminium (10 bis 25 mikrometer dick),
die benutzt werden, um die Anschlußflächen (Pads) der Mikroelektronik-Bauelemente
oder Chips mit Leiterbahnen zu verbinden.
Bruchlast
Die Bruchlast stellt die Sicherheitsgrenze bei Messwertaufnehmern
(vor allem bei Kraftaufnehmern) dar. Bei
Überschreitung der Bruchlast kann es zur Zerstörung des
Aufnehmers kommen.
-> Überlastung
-> Überlastbarkeit
Brücke
-> Wheatstonesche Messbrücke
Brückenschaltungen

-> Wheatstonesche Messbrücke
Brückenverstärker


-> Wheatstonesche Messbrücke
BSL (Best Straight Line)
Bezeichnung für die beste approximierte Gerade, die durch die Punkte einer
nichtlinearen Kennlinie gelegt werden kann.

BSLTZ (Best Straight Line Through Zero)
Bezeichnung für die beste approximierte Gerade, die durch die Punkte einer
nichtlinearen Kennlinie und den Nullpunkt des Koordinatensystems gelegt werden kann.
Bürde
Die Bürde gibt den Wert des gesamten Widerstandes an, mit dem ein Ausgang eines Gerätes belastet wird.
Wichtige Angaben sind beim Spannungsbetrieb die minimale Bürde und beim Strombetrieb die maximale Bürde.
Chip
-> IC
Compression-Mode
Der Compression-Mode ist eine mögliche Bauform
piezoelektrischer Beschleunigungsaufnehmer.
Hierbei ist der Quarz direkt zwischen Montageplatte und seismischer Masse montiert.
Er wird im Betrieb also auf Zug oder Druck beansprucht.
Bei Temperaturänderungen oder Biegebeanspruchung der Basis sind größere Meßfehler als bei der Bauform
"Shear Mode" zu erwarten.
Datenerfassungskarte
Mit Hilfe einer Datenerfassungskarte können elektrische Signale so digitalisiert werden,
dass sie mit einem PC weiterverarbeitet werden können.
Sie gibt es als Bauform für PCI-Steckplätze und auch als PCMCIA-Karten zum Einsatz in Notebooks.
Wichtige technische Merkmale einer Datenerfassungskarte sind:
Aus dem Eingangsspannungsbereich und der Auflösung der Datenerfassungskarte
ergibt sich eine kleinste messbare Spannung. Signale, deren Spannung geringer ist, können nicht erfasst werden;
Es kommt in diesem Fall zum sogenannten Bit-Rauschen.
Die mögliche Abtastrate ist entscheident für die Erfüllung
des Nyquist Theorems.
Es muss beachtet werden, ob die Abtastrate für jeden Kanal oder als Summenabtastrate angegeben ist.
Ist letzteres der Fall, ergibt sich die Abtastrate eines Kanals, indem man die Summenabtastrate durch die Anzahl der Kanäle
dividiert.
Wird auf die zeitgleiche Erfassung mehrerer Kanäle Wert gelegt, muss dies bei der Auswahl der Messwerterfassungskarte
berücksichtigt werden. Die meisten (preisgünstigeren) Messwerterfassungskarten besitzen lediglich einen
A/D-Wandler und schalten zwischen den verschiedenen zu digitalisierenden Kanälen um.
Dieses "Multiplexen" genannte Verfahren ist jedoch offensichtlich für die exakt zeitgleiche
Erfassung mehrerer Kanäle nicht geeignet.
Dazu sind zwingend mehrere A/D-Wandler auf einer Messwerterfassungkarte notwendig.
Datenlogger
Datenlogger arbeiten im Prinzip wie Datenerfassungskarten und es gelten auch
die dort erwähnten technischen Zusammenhänge.
Allerdings werden Datenlogger als externe Geräte konzipiert und bieten die Möglichkeit, die anfallenden digitalen Daten
zu speichern. Dazu ist kein PC notwendig, da die notwendige Elektronik im Datenlogger integriert ist.
So können Signale zunächst mit einer hohen Abtastrate erfasst und später dann relativ langsam
in einen PC übertragen werden. Die Datenübertragung geschieht häufig über eine IEEE-Schnittstelle,
aber auch RS-232- oder USB-Anschlüsse sind möglich.
Dehngrenze (Rp)
Falls es keinen ausgeprägten Übergang vom elastischen in den
plastischen Bereich gibt, spricht man
von einer Dehngrenze, ansonsten spricht man von der Streckgrenze.
Sie ist die Spannung, bei der die erste bleibende Verformung auftritt.
Dehngrenze Rp0,2: 0,2 % bleibende Verformung
-> Durchbiegung
-> Elastizitätsgrenze
-> Hookesches Gesetz
-> inelastischer Bereich
-> Streckgrenze
-> technische Elastizitätsgrenze
Dehnung
Die Dehnung ist die relative Längenänderung (d=dL/L) eines Körpers.
-> Dehngrenze
-> Durchbiegung
-> Elastizitätsgrenze
-> Hookesches Gesetz
-> inelastischer Bereich
-> Steifigkeit, k
-> Streckgrenze
-> technische Elastizitätsgrenze
Dehnungsempfindlichkeit
Die Dehnungsempfindlichkeit gibt bei
Beschleunigungsaufnehmern an,
um welchen Wert sich der Messwert bereits durch Verformungen des
Montagesockels ändert, ohne das tatsächlich eine Beschleunigung vorliegt.
Die Dehnungsempfindlichkeit wird typischerweise in g/nm/mm angegeben.
Dickschichttechnik
Die Dickschichttechnik ist ein Verfahren der Mikroelektronik,
um kleine passive Bauelemente zu produzieren. Dabei werden die
gewünschten Formen auf das Grundmaterial gedruckt und eingebrannt.
Auch Sensorelemente für Drucksensoren lassen sich so realisieren.
Die Produktion noch kleinerer Strukturen ist mit Hilfe der
Dünnschichttechnik möglich.
Differenzdruck
Der Differenzdruck ist die allgemeine Bezeichnung für
den Unterschied zwischen zwei Drücken.
-> Systemdruck
-> Gleichdruckeffekt
Digitalanzeige
Digitalanzeigen sind prinzipiell Geräte, die einen elektrischen Spannungswert als Zahl auf einem Display darstellen.
In der Signalverarbeitung bezeichnet dieser Begriff das zu einem
Sensor gehörenden Anzeigegerät.
Dazu beinhaltet die Digitalanzeige neben dem eigentlichen Display sowohl eine Spannunsgversorgung
für den Sensor als auch einen Messverstärker. Dieser wird so an den Sensor angepasst, dass der auf dem Display angezeigte Wert
nicht der gemessenen Ausgangsspannung des Sensors, sondern dem tatsächlichen Wert der Messgröße entspricht.
Bestimmte Arten von Digitalanzeigen gestatten es, den Messwert zusätzlich auch über eine
RS-232-Schnittstelle auszulesen.
Zu beachten ist in diesem Zusammenhang jedoch, dass die Messwertanzeige und -ausgabe lediglich mit wenigen Hz erfolgt.
Daher kann es hierbei leicht zu Aliasingeffekten kommen.
Digitalisierung
-> A/D-Wandlung
DKD - Der Deutsche Kalibrierdienst
Der Deutsche Kalibrierdienst (DKD) ist ein Zusammenschluss von Kalibrierlaboratorien aus Industrieunternehmen,
Forschungsinstituten, technischen Behörden, Überwachungs- und Prüfinstitutionen und unterliegt der
Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
-> Homepage der DKD
-> Kalibrierung
-> Gesamtgenauigkeit
-> Nichtlinearität
-> Kalibrierung bei 50% vom Nennbereich
-> Wiederholbarkeit
-> Hysterese
-> thermisches Verhalten
-> thermische Nullpunktverschiebung
-> thermische Sensitivitätsdrift
DMS, Dehnungsmessstreifen

Dehnungsmessstreifen (DMS) sind
Widerstände, deren Wert sich mit Dehnung ändert. DMS werden
auf dem Messobjekt so appliziert, dass sie von ihm elektrisch isoliert
sind, sich aber bei einer Belastung mitdehnen. DMS werden als
Wheatstonesche Brücke
geschaltet, sodass die Dehnung des DMS zu einer Verstimmung der Brücke führt und man so ein der
Belastung proportionales Ausgangssignal erhält. DMS-Brücken bilden die
Basis für viele Druck-, Kraft-,
und Beschleunigungsaufnehmer.
Die durch die Dehnung hervorgerufene Widerstandsänderung basiert dabei auf zwei verschiedenen Effekten.
Zum einen auf der Änderung der Geometrie des Leiters (Widerstand, elektrischer) und zum anderen
auf Effekten auf atomarer Ebene (piezoresistiver Effekt).
Bei Folien-DMS überwiegt der erstgenannte Effekt, bei Halbleiter-DMS der zweite.
-> Folien-DMS
-> Halbleiter-DMS
-> Wheatstonesche Messbrücke
-> k-Wert
DMS-Simulator
Ein sogenannter DMS-Simulator ist eine elektronische Schaltung,
die das Ausgangssignal von Sensoren, die auf Dehnungsmessstreifen (DMS) basieren, simulieren kann.
Dieses Signal in der Größenordnung weniger Millivolt kann dann im Rahmen der Fehlersuche der
Signalverarbeitung an Stelle des Sensorsignals angeboten werden.

Beispielsweise lässt sich ein ein DMS-Simulator gemäß obiger Abbildung aus vier gleichen Widerständen,
die als wheatstonesche Messbrücke geschaltet sind, aufbauen.
Zu einem Teil der Brücke ist ein Potentiometer parallel geschaltet, mit dem sich die Brücke verstimmen lässt.
Die maximal mögliche Ausgangsspannung wird dabei durch den Widerstand RT begrenzt.
Doppler-Effekt
Bewegt sich der Beobachter auf die (ruhende) Quelle einer Schallwelle zu, dann
nimmt der Beobachter nicht die Frequenz war, mit der die Schallwelle ausgesandt wurde, sondern eine
(leicht) höhere Frequenz. Bewegt sich der Beobachter jedoch von der (ruhenden) Quelle weg,
so nimmt er eine (leicht) niedrigere Frequenz war.
Dieser Effekt wird als Doppler-Effekt bezeichnet und tritt prinzipiell bei allen Arten von Wellen,
also nicht nur bei Schallwellen, sondern auch bei Lichtwellen auf.
Trifft nun ein monochromatischer Lichtstrahl (z.B. Laserlicht) auf eine bewegte Oberfläche, verändert sich die
Frequenz des von der Oberfläche zurückgestreuten Lichtes. Die
Veränderung der Frequenz (Lichtwellenlänge) ist proportional
zur Geschwindigkeit der Materialoberfläche.
-> Laserwegaufnehmer
-> Ultraschallwegaufnehmer
Dotieren
Die gezielte Verunreinigung von chemisch reinen Elementen (meistens Silizium oder Germanium)
nennt man Dotieren.
Dabei werden die Verunreinigungsstoffe (Dotierstoffe oder Dotanten) ionisiert
und elektrisch so stark in Richtung Substrat beschleunigt, dass sie in das Substrat eindringen
(Ionenimplantation).
Die Dotanten besitzen entweder ein Außenelektron zuviel (Donatoren), oder
ein Außenelektron zuwenig (Akzeptoren).
Legt man ein elektrisches Feld an, so können sich diese Elektronen bzw. "Löcher",
die nicht an ihren Atomkern gebunden sind, frei bewegen.
Die dabei enstehenden Halbleiter nennt man (je nach Art der Dotierung) N- oder P-Halbleiter.
Aus Ihnen lassen sich Widerstände, Dioden und Transistoren herstellen.
-> IC
-> Mikromechanik
-> Beschleunigungsaufnehmer, MEMS
Drehmoment
Das Drehmoment einer Kraft bezüglich einer Drehachse ist definiert
als das Produkt aus dem Betrag der Kraft und dem Abstand vom Drehpunkt
zur Wirkungslinie der Kraft.
Ein reines Drehmoment ist aber erst möglich, wenn ein Kräftepaar wirkt,
ansonsten ist keine reine Drehbewegung möglich.
Drehmomentaufnehmer
Drehmomentaufnehmer sind
Messwertaufnehmer zur Erfassung
von Drehmomenten.
Die Übertragung der Messwerte des rotierenden Sensorelements geschieht dabei entweder über
Schleifringe oder per Telemetrie.
- statische
Drehmomentaufnehmer
Die Welle dreht sich nicht mehr als 180 °. Das Gehäuse und der
Kabelausgang drehen sich mit dem Sensor.
- dynamische
Drehmomentaufnehmer
Die Welle dreht sich mehrfach. Das Gehäuse und der Kabelausgang
drehen sich nicht
mit dem Sensor. Die Signale und Speisung werden entweder über Schleifringe,
berührungslos per Funk bzw. Infrarot oder induktiv übertragen.
Druck
Druck ist definiert als Kraft pro Fläche. p=F/A
Maßeinheit: Pascal, Abk. Pa
1Pa = 1 N/m^2 = 10^-5 bar
100 Pa = 1 hPa = 1 bar
1 bar = 14,5039 PSI
-> Betriebsdruck
-> Druckausführung, absolut
-> Druckausführung, gekapselt
-> Druckausführung, relativ
-> Druckstoß
-> Istdruck
-> Liniendruck
-> Nenndruck
-> Normdruck
-> Prüfdruck
-> Solldruck
-> Steuerdruck
-> Systemdruck
-> Überdruck
-> Unterdruck
-> Umlaufdruck
-> Vakuum
-> Verdichtungsdruck
-> Zulässiger Druck
Druckaufnehmer
Ein Druckaufnehmer ist ein Sensor zur Messung von Drücken in Gase und Flüssigkeiten.
-> Sensormontage, Druckaufnehmer
Druckaufnehmer, frontbündig
Ein frontbündiger Druckaufnehmer ist ein Messwertaufnehmer,
dessen messsensitive Elemente direkt auf der Rückseite der frontbündigen Membran angebracht
sind. Dadurch sind hohe Bandbreiten (auch bei DMS-basierenden
Sensoren) möglich.
Durch die frontbündige Membran werden Tot-Volumen reduziert und Messfehler vermieden.

Druckaufnehmer, piezoelektrische
Ein piezoelektrischer Druckaufnehmer ist ein
Messwertaufnehmer, der zur Messung
von quasistatischen und dynamischen Drücken geeignet ist. Das Sensormaterial ist aus
Quarz, Keramik oder Tourmaline.
Druckaufnehmer, piezoresistive
Ein piezoresistiver Druckaufnehmer ist ein
Messwertaufnehmer auf DMS-Basis.
Er ist zur Messung von statischen (0 Hz) und dynamischen Drücken geeignet.
Druckaufnehmer, mit zurückgezogener Membran
Im Gegensatz zu frontbündigen Druckaufnehmern
befindet sich bei dieser Bauform ein Verbindungsrohr zwischen Membran und Montagebohrung.
Dieses wird als Druckkanal bezeichnet. Das hierdurch entstehende
Tot-Volumen kann zu Messfehlern führen.
Druckaufnehmer mit zurückgezogener Membran sind in der Dynamik eingeschränkt, da durch den Druckkanal ein
akustisches System entsteht.
Sie sind jedoch preiswerter und unempfindlicher as frontbündige Druckaufnehmer.
Druckkanal
Als Druckkanal wird bei
Druckaufnehmern mit zurückgezogener Membran
das Verbindungsrohr zwischen Membran und Montagebohrung bezeichnet.
Dadurch entsteht ein Tot-Volumen, das Messfehler verursachen kann.
Druckmessgerät
Ein Druckmessgerät ist ein Aufbau zur Messung des Drucks.
Es besteht (mindestens) aus
Sensor (ggf. mit Signalaufbereitung) und Anzeige.
Druckport
Ein Druckport ist die Öffnung an einem
Druckaufnehmer mit zurückgezogener Membran,
die dazu dient, ihn mit dem zu messendem Druck zu verbinden.
Druckstoß
(auch Wasserhammer, Wasserschlag,
Stromstoß oder Joukowski-Stoß genannt)
Wenn die Änderung der Strömungsgeschwindigkeit (dw) einer Flüssigkeit in einer Zeit (dt)
stattfindet, die unterhalb eines Grenzwertes (treflex), der Reflexionszeit, liegt,
spricht man von einem Druckstoß.
Nach Joukowski gilt für die Druckänderung:
dp = pF * aF * dw, wobei
dp = Druckänderung
pF = Dichte des Fluids
aF = Schallgeschwindigkeit im Fluid
dw = Geschwindigkeitsänderung
Ein Druckstoß kann in Systemen auftreten,
-
die vollständig mit einem Fluid gefüllt sind.
Hierbei geht die Strömung von einer stationären in eine
instationäre Strömung über.
-
in denen eine Flüßigkeit vor einer Störstelle (z.B. einem Ventil) mit "hohem" Druck
anliegt und nach der Störstelle Vakuum herrscht
oder Gas mit niedrigem Druck anliegt.
Hier findet ein Phasenwechsel an der Störstelle statt.
Ein typisches Beispiel für Druckstöse ist das Öffnen und Schließen von Ventilen in Wasser-Rohrleitungssystemen.
Man kann oft den dadurch verursachten Wasserhammer hören!
Bei der Auswahl des Messbereiches eines Druckaufnehmers
ist daher nicht nur der Systemdruck maßgebend. Viel mehr müssen auch evtl.
auftretende Druckstöße berücksichtigt werden.
Dünnschichttechnik
Die Dünnschichttechnik ist wie die Dickschichttechnik
ein Verfahren zur Herstellung kleiner passiver Bauelemente
(wie z.B. DMS).
Die benötigten Materialien werden zunächst auf ein Trägermaterial aufgedampft
und anschließend mit Elektronenstrahlen in die benötigten Formen geschnitten.
Die Dünnschichttechnik ist die übliche Methode, Sensorelemente für
Druck-,
Kraft- und
Beschleunigungsaufnehmer herzustellen.
Durchbiegung
Die Durchbiegung ist die Längenänderung (dL) eines
Körpers auf Grund von Krafteinwirkung.
-> Steifigkeit
-> Dehnung
DVRT
DVRT, (auch Halbbrücken-LVDT oder LVIT)
steht für Differential Variable Reluctance Tranducers
Dye
Aus einem Wafer können hunderte gleichartiger IC's bzw.
mikromechanischer Bauelemente gefertigt werden. Jedes einzelne dieser
Bauelemente nennt man dye.

Eichen
Ist ein Messgerät im öffentlichen Interesse besonders schützenswert (z.B. Waagen), dann ist eine
staatliche Kontrolle notwendig und man spricht vom Eichen und nicht vom Kalibrieren.
Die Dauer der Gültigkeit der Eichung wird auf einer Eichplakette gekennzeichnet und muss regelmäßig wiederholt werden.
-> Kalibrieren
Eigenfrequenz, f
Die Eigenfrequenz ist die Resonanzfrequenz
einer mechanischen Struktur. Bei Kraftaufnehmern ist es die Resonanzfrequenz im unmontierten Zustand.
Eigenmasse, M
Die Eigenmasse ist die Masse eines nicht montierten Kraftaufnehmers,
die sich bei einer Krafteinleitung bewegt. Für S-Profil
Kraftaufnehmer ist die Eigenmasse in etwa die halbe Masse des gesamten Kraftaufnehmers.
Einschwingzeit
Ändert sich eine Messgröße sprunghaft,
so folgt die elektrische Ausgangsgröße des Sensors nicht direkt,
sondern schwingt unter Umständen eine bestimmte Zeit um den endgültigen Wert.
Als Einschwingzeit wird die Zeitspanne bezeichnet, die vergeht,
bis das Ausgangssignal in bestimmten Grenzen (z.B. ±10%) mit seinem
endgültigen Wert übereinstimmt.
-> Anstiegszeit
elastischer Bereich
Unter dem Einfluss einer Kraft erfährt ein Körper eine Dehnung, die im elastischen Bereich der Kraft
proportional ist.
-> Hookesches Gesetz
Elastizitätsgrenze (Re)
Das Ende des elastischen Bereichs
wird als die Elastizitätsgrenze bezeichnet. Vor dieser Grenze bildet
sich eine Verformung vollständig zurück, wenn keine äußere Kraft mehr wirkt.
-> Proportionalitätsgrenze
-> Dehngrenze
-> Streckgrenze
-> Hookesches Gesetz
Elastizitätsmodul
Der E-Modul ist das Verhältnis von Spannung und Dehnung im
elastischen Bereich der Spannungs-Dehnungs-Kurve.
Graphisch gesehen stellt der E-Modul damit die Steigung der Kurve (Gerade)
im elastischen Bereich, also vor der Dehngrenze, dar. Der E-Modul ist
ein Maß für die "Steifigkeit" des Werkstoffes. Die Verformungen
sind in diesem Bereich elastisch.
-> Hookesches Gesetz
elektrischer Widerstands Standard
Der weltweite Standard für den elektrischen Widerstand ist die
aus dem Quanten-Hall-Effekt
resultiernde von-Klitzing-Konstante.
Da sie allerdings nicht mit der dafür notwendigen Genauigkeit bekannt ist,
wurde der Wert festgelegt auf:
RK-90 = 25812,807 Ohm
Empfindlichkeit
-> Empfindlichkeit, normierte
-> Empfindlichkeit, volumetrische
-> Kennlinie
-> Sensitivität
-> Übertragungsfaktor
Encoder
Encoder werden in Weg- und Rotationsaufnehmern eingesetzt und geben dabei digital-kodierte Werte aus,
je nach Position und Verfahrweg. Beispielsweise wird auf einer Messstrecke ein Schwarz-Weiss-Muster angebracht,
das beim Verfahren optisch gescannt wird. Die Weginformationen werden dabei als Zählimpusle ausgegeben.
Die Anzahl der Impulse ist proportional zur zurückgelegten Strecke.
Die Anzahl der Impulse pro Messbereich definiert das Auflösungsvermögen des Encoders.
Encoder, absolut
Absolut-Encoder geben Informationen über ihre jeweilige, absolute Messposition kodiert aus.
Jedem Schritt ist ein eindeutiges, typspezifisches Codemuster zugeordnet.
Da jedem Muster eine eindeutige Position zugeordnet ist, ist kein Referenzlauf nötig.
Wird beispielsweise der Encoder im ausgeschalteten Zustand mechanisch verfahren, ist nach
Wiedereinschalten der Spannungsversorgung die aktuelle Position ablesbar.
Encoder, Inkremental
Inkremental-Encoder geben Informationen über die relative Messposition, jeweils von einem Bezugspunkt ausgehend,
als Zählimpulse aus.
Beim Einschalten der Spannungsversorgung wird die aktuelle Position als Nullstellung definiert,
die absolute Position ist damit nicht ablesbar. Es ist also ein Referenzlauf notwendig,
um die aktuelle absolute Position bzw. Nulllage festzulegen.
Entladezeitkonstante
Wird die Messgröße eines piezoelektrischen
Messwertaufnehmers sprunghaft verändert,
so vergeht eine bestimmte Zeit, bis das Ausgangssignal auf 37%
seines ursprünglichen Wertes abgeklungen ist.
Diese Zeitspanne wird Entladezeitkonstante genannt.
erdfrei
Als erdfrei werden Messwertaufnehmer bezeichnet,
deren Signalmasse nicht mit Erde verbunden ist. Auf diese Art und Weise lassen
sich Masseschleifen vermeiden.
-> Isolierungswiderstand bei
Aufnehmern
faradayschen Induktionsgesetz
Die Induktionsspannung ist proportional zur zeitlichen Änderung des Induktionsflusses
(Produkt aus Feldstärke und durchflossener Fläche).
-> LVDT, Linear Variable Differential Transformer
-> LVIT, Linear Variable Inductance Transducer
-> Magnetostriktive Wegaufnehmer
-> Wirbelstromwegaufnehmer
-> Induktionsprinzip
Fehler
In erster Näherung kann die Kennlinie eines Sensors
durch eine Geradengleichung beschrieben werden (BSL,BSLTZ).
In der Praxis weicht die reale Kennlinie eines Sensors
jedoch von dieser idealen Kennlinie ab.
Die Ursachen dafür können sein:
-> Nichtlinearität
-> Hysterese
-> Wiederholbarkeit
-> thermisches Verhalten
-> thermische Nullpunktverschiebung
-> thermische Sensitivitätsdrift
Diese Fehler können durch Kalibrierung
und Signalaufbereitung minimiert werden.
Fehler werden abhängig vom Fehlertyp im Kalibrierdatenblatt entweder
- in Prozent vom Messbereich (% v.B.) bzw. vom Endwert (% v.E.)
oder
- in Prozent vom Messwert (% v.M.)
angegeben.
Dabei ist zu beachten, dass die Fehler mit der Angabe "vom Messwert" für Messungen
im unteren Messbereich naturgemäß deutlich kleiner sind.
Der maximal zu erwartende Fehler kann durch die Wurzel der Summe der Quadrate der einzelnen
Fehler ermittelt werden.
In der Praxis ist der tatsächliche Gesamtfehler meistens kleiner, da er von der Anwendung abhängt.
Beispielsweise wie schnell sich die Last oder die Temperatur ändern, bzw. ob
tatsächlich der gesamte mögliche Mess-
und Temperaturbereich genutzt werden.
Fehlersuche
Arbeitet ein Sensor nicht zuverlässig bzw. fehlerhaft,
so sollte zunächst die mögliche Fehlerquelle so genau wie möglich lokalisiert werden.
Dies kann inbesondere dann hilfreich sein, wenn dem Sensor
noch Geräte zur Signalverarbeitung nachgeschaltet sind.
Bei scheinbar fehlerhaften Messwerten sollten vor einer detailierten Fehlersuche folgende
mögliche Fehlerquellen ggf. nochmals überprüft werden:
-> Fehlersuche, DMS-Sensoren (mit integriertem Verstärker)
-> Fehlersuche, DMS-Sensoren (ohne integrierten Verstärker)
-> Fehlersuche, potentiometrische Sensoren
Fehlersuche, DMS-Sensoren (mit integriertem Verstärker)
Die Fehlersuche bei Sensoren,
die auf Dehnungsmessstreifen (DMS) basieren und einen integrierten Verstärker besitzen,
kann im Wesentlichen anhand folgender Stichpunkte durchgeführt werden.
Zuvor sollte jedoch sichergestellt sein, dass die unter "Fehlersuche" beschriebenen allgemeinen
Ursachen für ein scheinbares Fehlverhalten des Sensors überprüft wurden.
allg. Funktionstest eines DMS-Sensors mit integriertem Verstärker:
- Sensor mit konstanter Speisespannung
(z.Bsp. Batterie oder Labornetzteil) versorgen
(Dabei ist unbedingt zu beachten, ob es sich um einen monoplaren oder bipolaren Verstärker handelt,
da sich daraus deutliche Unterschiede beim Anschluss ergeben.
Das jeweilige Anschlussschema ist unter monopolare Speisung
bzw. bipolare Speisung dargestellt.)
- Ausgangssignal des Sensors (ohne Belastung) mit Multimeter (oder
mit Analogoszilloskop) messen
(Diese Messung muss unbedingt ohne zusätzliche zwischengeschaltete Elektronik,
also direkt am Ausgang des Sensors, durchgeführt werden!)
- Wenn möglich, Messung mit Sensor im belasteten Zustand wiederholen
=> gemessene Werte mit Datenblatt des Sensors vergleichen
Fehlersuche, DMS-Sensoren (ohne integrierten Verstärker)
Die Fehlersuche bei Sensoren,
die auf Dehnungsmessstreifen (DMS) basieren, kann im Wesentlichen anhand folgender
Stichpunkte durchgeführt werden.
Zuvor sollte jedoch sichergestellt sein, dass die unter "Fehlersuche" beschriebenen allgemeinen
Ursachen für ein scheinbares Fehlverhalten des Sensors überprüft wurden.
allg. Funktionstest eines DMS-Sensors:
- Sensor komplett von der Elektronik (z.Bsp. externen Messverstärker) trennen
- Widerstand der einzelnen Dehnungsmessstreifen (DMS) messen
(durch Widerstandsmessung zwischen je zwei der vier Ausgangslitzen,
vgl. Schaltbild der wheatstoneschen Messbrücke)
- Alle Ausgangskabel miteinander verbinden und Widerstand zwischen diesen und Sensorgehäuse messen
- Sensor mit konstanter Speisespannung
(z.Bsp. Batterie oder Labornetzteil) versorgen
- Ausgangssignal des Sensors (ohne Belastung) mit Multimeter (oder
mit Analogoszilloskop) messen
(Diese Messung muss unbedingt ohne zwischengeschaltete Elektronik,
also direkt am Ausgang des Sensors, durchgeführt werden!)
- Wenn möglich, Messung mit Sensor im belasteten Zustand wiederholen
- Falls Shunt-Widerstand vorhanden, Signal des unbelasteten Sensors mit Shuntwiderstand messen
=> gemessene Werte mit Datenblatt des Sensors vergleichen
allg. Funktionstest eines externen Messverstärkers:
- Messverstärker mit Spannung versorgen
(Dabei ist unbedingt zu beachten, ob es sich um einen monoplaren oder bipolaren Verstärker handelt,
da sich daraus deutliche Unterschiede beim Anschluss ergeben.
Das jeweilige Anschlussschema ist unter monopolare Speisung
bzw. bipolare Speisung dargestellt.)
- Spannung, die der Messverstärker dem Sensor zur Verfügung stellt, mit Analogoszilloskop
(notfalls auch mit Digitaloszilloskop oder Multimeter) messen
- 4 gleiche (±1%) Widerstände als Wheatstonesche Messbrücke betreiben
oder DMS-Simulator verwenden und das so erzeugte mV-Signal auf den Messverstärker-Eingang geben
- Verstärker-Ausgangssignal messen (und wenn möglich mit mV-Signal vergleichen)
=> gemessene Werte mit technischen Daten des Messverstärkers vergleichen
mögl. Ursachen für Rauschen im Sensor-Ausgangssignal:
- Ist das Rauschen "echt" oder liegt Bit-Rauschen vor?
- Sensoranschlusskabel abgeschirmt?
- Masseschleife?
(Sensorgehäuse über Abschirmung mit Gehäusen
der übrigen Signalverarbeitung verbunden?)
- Bei Sensoren ohne integrierten Verstärker:
Evtl. Rauschen der Versorgungsspannung kann
Ausgangssignal beeinflussen
-> Sensor-Versorgungsspannung mit Analogoszilloskop prüfen
mögl. Ursachen für Driften des Sensorsignals und "falsche" Messwerte:
- Beeinflusst langes Messkabel das Ausgangssignal bzw. die Versorgungsspannung?
- Offset des unbelasteten Sensors (wenn möglich direkt am Sensor, z.Bsp. ohne externen Verstärker) messen
- Offset außerhalb der Spezifikationen?
- Offset konstant oder zeitlich veränderlich bei gleichen Umgebungsbedingungen?
- Wurde der Sensor überlastet? (Kann durch Überprüfung beim Hersteller festgestellt werden)
- Können Effekte durch Änderung der Umgebungstemperatur erklärt werden?
- Sensor gemäß Datenblatt montiert?
- Wird ein evtl. vorhandener Messverstärker (integriert oder extern) korrekt mit Spannung versorgt?
- monopolarer Verstärker:
- benötigte Anschlüsse der Spannungsquelle: "0V" und "+" (typ. +12V)
- Die Leitungen für Speisung und Signal dürfen an keiner Stelle verbunden sein!
-> monopolare Speisung
- bipolarer Verstärker:
- benötigte Anschlüsse der Spannungsquelle: "-" (typ. -15V) , "0V" , "+" (typ. +15V)
Der "0V" Ausgang wird dabei explizit benötigt und muss mit dem dafür vorgesehenen Eingang des
Messverstärkers verbunden werden.
- Die Leitung für "- Signal" muss mit "0V" der Spannungsversorgung verbunden sein!
-> bipolare Speisung
- Die maximale Ausgangsspannung eines Messverstärkers kann maximal 70% der Versorgungsspannung betragen.
Prinzipiell empfiehlt es sich daher, den Messverstärker mit genau der angegebenen Versorgungsspannung zu betreiben.
Fehlersuche, potentiometrische Sensoren
Die Fehlersuche bei Weg-Sensoren ohne integrierte Elektronik,
die auf Potentiometern
basieren, kann bei mechanisch intakten Sensoren im Wesentlichen anhand folgender Stichpunkte durchgeführt werden.
Zuvor sollte jedoch sichergestellt sein, dass die unter "Fehlersuche" beschriebenen allgemeinen
Ursachen für ein scheinbares Fehlverhalten des Sensors überprüft wurden.
allg. Funktionstest:
- Sensor komplett von der Elektronik (z.Bsp. Messwerterfassungskarte) trennen
- Gesamt-Widerstand des Spannungsteilers mit Multimeter messen
(bei Potentiometern zwischen "CW und CCW")
- Sensor mit konstanter Speisespannung (z.Bsp. Batterie) versorgen
- Sensor-Ausgangssignal mit Multimeter messen (ohne Weg)
(bei Potentiometern zwischen "S und CW bzw. CCW")
- Sensor-Ausgangssignal mit Multimeter messen (bei max. mögl. Messweg)
(bei Potentiometern zwischen "S und CW bzw. CCW")
=> gemessene Werte mit Datenblatt des Sensors vergleichen
mögl. Ursachen für Rauschen im Sensor-Ausgangssignal:
- Ist das Rauschen "echt" oder liegt Bit-Rauschen vor?
- Sensoranschlusskabel abgeschirmt?
- Masseschleife?
(Sensorgehäuse über Abschirmung mit Gehäusen
der übrigen Signalverarbeitung verbunden?)
- Evtl. Rauschen der Versorgungsspannung kann Ausgangssignal beeinflussen
-> Sensor-Versorgungsspannung mit Analogoszilloskop prüfen
Feuchte, relative
Die relative Feuchte gibt an, wieviel Feuchtigkeit ein Gas bereits aufgenommen hat.
Die Angabe erfolgt in Prozent, wobei 100% bedeutet, dass das Gas die
(bei dieser Temperatur) maximal mögliche Menge an Feuchtigkeit aufgenommen hat.
Berechnet wird die relative Feuchte als Verhältnis zwischem den vorhandenem
Partialdampfdruck und dem Sättigungsdampfdruck. Zu beachten ist dabei, dass der
Sättigungsdampfdruck (und damit auch die relative Feuchte) von der Temperatur des Gases abhängt.
PSI = Pd/Pds ; t = konst
FFT
Abkürzung für: Fast-Fourier Transformation
Mit der FFT können die Frequenzanteile eines Signals berechnet werden.
-> Kohärenzfunktion
-> FFT-Übertragungsfunktion
-> FFT-Analysator
FFT-Analysator
Ein FFT-Analysator ist ein Gerät zur Bestimmung der in einem
Signal enthaltenen Frequenzanteile. Dabei wird das Signal zunächst
digitalisiert und anschließend mit Hilfe der Fast-Fourier-Transformation (FFT)
ausgewertet.
Filter
Filter haben in der Messtechnik zwei grundsätzliche Aufgaben:
- Unterdrückung bestimmter Frequenzanteile eines Signals.
So lässt sich z.B. Rauschen reduziern.
- Begrenzung des Frequenzspektrums eines Signals.
Wichtig z.B. bei der Digitalisierung analoger Signale.
-> Aliasingeffekt
-> Filter, analoge
-> Filter, digitale
-> Filter, digitale, FIR
-> Filter, digitale, IIR
Filter, analoge
Analoge Filter dienen dazu, ein Signal zu filtern.
Es gibt prinzipiell zwei Möglichkeiten, analoge Filter zu realisieren.
- passive analoge Filter:
Sie bestehen aus einer geeigneten Schaltung von Spulen, Kondensatoren und ggf. Widerständen (RCL-Glied).
Allerdings sind niedrige Grenzfrequenzen nur schwierig zu realisieren und die Güte (Flankensteilheit) liegt typischerweise bei 6dB/Oktave.
- aktive analoge Filter:
Sie bestehen aus einem Operationsverstärker, der geeignet mit Spulen, Kondensatoren und Widerständen beschaltet ist.
Mit dieser Schaltung lassen sich nahezu beliebige Grenzfrequenzen, auch mit einer Güte (Flankensteilheit) größer als 6dB/Oktave, realisieren.
Eine höhere Güte lässt sich bei beiden Typen durch Serienschaltung mehrerer Filter erzeugen.
Filter, Bandpass
Ein Bandpassfilter benutzt man, um ein bestimmtes Frequenzband mit einer Bandbreite B = f2 - f1
durchzulassen und die übrigen Frequenzbereiche zu sperren.
Hierbei ist f1 die untere Grenzfrequenz und f2 die obere.
Die Band-Mittenfrequenz wird als f0 bezeichnet.
Filter, Bandsperre
Ein Bandsperrfilter benutzt man, um ein bestimmtes Frequenzband mit einer Bandbreite B = f2 - f1
zu sperren und die übrigen Frequenzbereiche durchzulassen.
Hierbei ist f1 die untere Grenzfrequenz und f2 die obere.
Die Band-Mittenfrequenz wird als f0 bezeichnet.
Filter, digitale
Digitale Filter basieren prinzipiell auf mathematischen Verfahren, die auf ein Signal angewendet werden.
Zur digitalen Filterung muss das analoge Signal also zunächst digitalisiert
(und ggf. voher analog gefiltert (-> Aliasingeffekt)) werden.
Der große Vorteil digitaler Filter gegenüber analogen Filtern ist, dass man während der
Aufnahme die gesamte Bandbreite an Signalen und somit auch die unerwünschten Signale dokumentiert.
Dadurch kann man, wie bei analogen Filtern, nicht nur die unerwünschten Signale
herausfiltern, sondern diese unerwünschten Signale auch untersuchen, beispielsweise um zu sehen, wie die Wirkung dieser Signale
ist. Bei analogen Filtern sind diese Signale nicht mehr existent.
Es gibt zwei Arten digitaler Filter:
Filter, digitale, FIR
FIR steht für "Finite Impulse Response"
und beschreibt die Tatsache, dass dieser Filtertyp eine endliche Impulsantwort besitzt.
Gibt man also einen Impuls auf den Eingang eines solchen FIR Filters,
so klingt das Ausgangssignal innerhalb endlicher Zeit wieder auf Null ab.
FIR Filter erzeugen weniger Fehler und haben ein sehr gutes Phasenverhalten.
Da sich die Phase linear mit der Frequenz ändert (ausgenommen die Faltungen bei +/- 180°) ist die
Verzögerung bei allen Frequenzen gleich.
FIR Filter haben keine Rückkopplungskomponenten und können deshalb nicht zu Schwingen anfangen,
im Gegensatz zu analogen und IIR Filtern.
Ein weiterer Vorteil von FIR Filtern ist die konstante Gruppenlaufzeit.
FIR Filter sind jedoch etwas kömplizierter in der Anwendung. Sie müssen erst erstellt werden und
erst dann angewandt werden. Wenn die Ergebnisse nicht gut genug sind, müssen sie erneut erstellt
werden. Dieses iterative Verfahren ist sehr umständlich.
Filter, digitale, IIR
IIR steht für "Infinite Impulse Response"
und beschreibt die Tatsache, dass dieser Filtertyp theoretisch keine endliche Impulsantwort besitzt.
Gibt man also einen Impuls auf den Eingang eines solchen IIR Filters,
so klingt das Ausgangssignal exponentiell ab und erreicht den Wert Null nur in unendlicher Zeit.
IIR Filter sind wesentlich einfacher in der Handhabung. Sie benötigen weniger Rechenleistung, um einen
vergleichbaren Filtereffekt zu erzeugen. Daher werden sie, trotz unterlegener technicher Eingenschaften,
meistens gegenüber FIR Filtern bervorzugt.
Filter, Hochpass
Ein Hochpassfilter benutzt man, um alle Frequenzen
oberhalb einer Grenzfrequenz durchzulassen.
Filter, Tiefpass
Ein Tiefpassfilter benutzt man, um alle Frequenzen unterhalb einer Grenzfrequenz durchzulassen.
Flachprofil - Kraftaufnehmer
Flachprofil-Aufnehmer zeichnen sich gegenüber Säulenaufnehmern durch ihre geringere Bauhöhe aus.
Im Prinzip bestehen sie aus zwei konzentrischen Ringen, die mit Streben verbunden sind.
Bei äußerer Krafteinleitung werden die Ringe axial gegeneinander verschoben, was zu einer Verbiegung der Streben führt.
Durch Messung dieser Verbiegung und geeigneter Auswertung lässt sich so ein zur Krafteinwirkung proportionales Signal gewinnen.
Ein Vorteil dieser Bauform ist die geringere Empfindlichkeit
gegenüber nichtaxial eingeleiteten Kräften.
-> Querkraftempfindlichkeit
Folien-DMS
Die leitende Schicht eines Folien-DMS
besteht aus einer ca. 5 µm dicken Konstantanlegierung. Ihr elektrischer
Widerstand weist
eine
geringe Temperaturabhängigkeit auf
, daher sind sie für
Temperaturen bis 220 °C geeignet. Folien-DMS sind größer als
Halbleiter-DMS und
haben typischerweise eine Impdanz von 350 oder 700 OHM, sowie eine Sensitivität
von
< 3 mV/V.
Die Widerstandsänderung der Folien-DMS basiert im Wesentlichen auf der Änderung der Geometrie
des Materials (Widerstand, elektrischer) und kaum auf dem
piezoresistiven Effekt.
Frequenzgang
Innerhalb des im Datenblatt angegebenen Frequenzbereiches liegt die
Empfindlichkeit eines Messwertaufnehmers
innnerhalb der spezifierten Grenzen (z.B. innerhalb von ±5% der Nennempfindlichkeit).
-> Bandbreite
-> Resonanzfrequenz
frequenzoptimiert
Ändert sich der mit einem piezoelektrischen
Druckaufnehmer zu messende Druck sprunghaft, so kommt es
zu einem Resonanzeffekt. Die sogenannten "frequenzoptimierten" Druckaufnehmer
sind dahingehend optimiert, dieses Verhalten weniger stark zu zeigen.
gedämpfte Schwingung
Wenn die freie Schwingung von einer Reibungskraft
gebremst wird, spricht man von einer gedämpften Schwingung.
Gekapselte Druckausführung
Die gekapselte Druckausführung ist eine Bauart von
Druckaufnehmern.
Mit solchen Druckaufnehmern
lässt sich der Druck bezogen auf den zur Zeit der Herstellung des
Druckaufnehmers
herrschenden Druck messen.
-> Druck
-> Relativdruck
-> Absolutdruck
Genauigkeit
-> Gesamtgenauigkeit
Geräteklassen
Die Klasse eines elektrischen Messgerätes gibt an, mit welchem maximalen
Fehler beim Einsatz dieses Gerätes zu rechnen ist.
Der Fehler wird in Prozent des Meßbereichs-Endwertes angegeben.
-> Genauigkeitsklassen
-> Kalibrierung bei 50% vom Nennbereich
Genauigkeitsklassen elektrischer Messgeräte nach VDE 0410
Die Genauigkeitsklasse gibt den maximal zulässigen absoluten Fehler in Prozent vom Messbereichsendwert an.
- Feinmessgeräte
Klasse Anzeigefehler Einflussfehler
0,1 ±0,1% ±0,1%
0,2 ±0,2% ±0,2%
0,5 ±0,5% ±0,5%
1,0 ±1,0% ±1,0%
- Betriebsmessgeräte
Klasse Anzeigefehler Einflussfehler
1,5 ±1,5% ±1,5%
2,5 ±2,5% ±2,5%
5,0 ±5,0% ±5,0%
Gesamtgenauigkeit
Die Gesamtgenauigkeit gibt unter Berücksichtigung aller möglichen Fehlerquellen den maximalen Messfehler an.
Eine Abschätzung dafür kann als Wurzel aus der Summe der Quadrate der jeweiligen Messfehlern berechnet werden.
Im Sensorbereich sind diese Fehler:
die Nichtlinearität
die Hysterese und
die Wiederholbarkeit.
Gewinde
Es gibt ein Vielzahl von Gewindetypen.
Die Gewinde für die Montage von Sensoren beschränken sich hauptsächlich
auf Spitzgewinde.
Zylindrische Gewinde sind parallel verlaufende Gewinde und sind nicht dichtend.

Kegelige Gewinde sind Gewinde-Bolzen bei denen der Verlauf
der Außengewinde konisch ist.

Da das Innengewinde des Gegenstücks zylindrisch ist, dichtet es beim Verschrauben des Bolzens.
Metrische Gewinde
Metrische Gewinde sind Gewinde, die auf der Längenheit Meter basieren.
 |
| Metrisches ISO Gewinde, Flankenwinkel 60° (Auszug) |
Kennung |
Außen Ø mm d=D |
Steigung mm p |
Flanken Ø mm d2=D2 |
Kern Ø Bolzen d3 |
Kern Ø Mutter D1 |
Gew.tiefe Bolzen h3 |
Gew.tiefe Mutter H1 |
Rundung mm r |
Gewinde- bohrer Ø mm |
|
| M2.5 |
2.50 |
0.45 |
2.208 |
1.948 |
2.013 |
0.276 |
0.244 |
0.065 |
2.05 |
| M3 |
3.00 |
0.50 |
2.675 |
2.387 |
2.459 |
0.307 |
0.271 |
0.072 |
2.50 |
| M4 |
4.00 |
0.70 |
3.545 |
3.141 |
3.242 |
0.429 |
0.379 |
0.101 |
3.30 |
| M5 |
5.00 |
0.80 |
4.480 |
4.019 |
4.134 |
0.491 |
0.433 |
0.115 |
4.20 |
| M6 |
6.00 |
1.00 |
5.350 |
4.773 |
4.917 |
0.613 |
0.541 |
0.144 |
5.00 |
| M8 |
8.00 |
1.25 |
7.188 |
6.466 |
6.647 |
0.767 |
0.677 |
0.180 |
6.80 |
| M10 |
10.00 |
1.50 |
9.026 |
8.160 |
8.376 |
0.920 |
0.812 |
0.217 |
8.50 |
| M12 |
12.00 |
1.75 |
10.863 |
9.853 |
10.106 |
1.074 |
0.947 |
0.253 |
10.20 |
| M16 |
16.00 |
2.00 |
14.701 |
13.546 |
13.835 |
1.227 |
1.083 |
0.289 |
14.00 |
| M20 |
20.00 |
2.50 |
18.376 |
16.933 |
17.294 |
1.534 |
1.353 |
0.361 |
17.50 |
| M24 |
24.00 |
3.00 |
22.051 |
20.319 |
20.752 |
1.840 |
1.624 |
0.433 |
21.00 |
| M36 |
36.00 |
4.00 |
33.402 |
31.093 |
31.670 |
2.454 |
2.165 |
0.577 |
32.00 |
| M45 |
45.00 |
4.50 |
42.077 |
39.479 |
40.129 |
2.760 |
2.436 |
0.650 |
40.50 |
| M56 |
56.00 |
5.50 |
52.428 |
49.252 |
50.046 |
3.374 |
2.977 |
0.794 |
50.50 |
| M64 |
64.00 |
6.00 |
60.103 |
56.639 |
57.505 |
3.681 |
3.248 |
0.866 |
58.00 |
| Metrisches Feingewinde, Flankenwinkel 60° (Auszug) |
Kennung |
Außen Ø mm d=D |
Steigung mm p |
Flanken Ø mm d2=D2 |
Kern Ø Bolzen d3 |
Kern Ø Mutter D1 |
Gew.tiefe Bolzen h3 |
Gew.tiefe Mutter H1 |
Rundung mm r |
Gewinde- bohrer Ø mm |
| M2.5x0.35 |
2.50 |
0.35 |
2.273 |
2.071 |
2.121 |
0.215 |
0.189 |
0.051 |
2.10 |
| M3x0.35 |
3.00 |
0.35 |
2.773 |
2.571 |
2.621 |
0.215 |
0.189 |
0.051 |
2.60 |
| M4x0.5 |
4.00 |
0.50 |
3.675 |
3.387 |
3.459 |
0.307 |
0.271 |
0.072 |
3.50 |
| M5x0.5 |
5.00 |
0.50 |
4.675 |
4.387 |
4.459 |
0.307 |
0.271 |
0.072 |
4.50 |
| M6x0.75 |
6.00 |
0.75 |
5.513 |
5.080 |
5.188 |
0.460 |
0.406 |
0.108 |
5.20 |
| M8x0.75 |
8.00 |
0.75 |
7.513 |
7.080 |
7.188 |
0.460 |
0.406 |
0.108 |
7.20 |
| M10x1 |
10.00 |
1.00 |
9.350 |
8.773 |
8.917 |
0.613 |
0.541 |
0.144 |
9.00 |
| M16x1 |
16.00 |
1.00 |
15.350 |
14.773 |
14.917 |
0.613 |
0.541 |
0.144 |
15.00 |
| M16x1,5 |
16.00 |
1.50 |
15.026 |
14.160 |
14.376 |
0.920 |
0.812 |
0.217 |
14.50 |
| M20x1,5 |
20.00 |
1.50 |
19.026 |
18.160 |
18.376 |
0.920 |
0.812 |
0.217 |
18.50 |
| M24x2 |
24.00 |
2.00 |
22.701 |
21.546 |
21.835 |
1.227 |
1.083 |
0.289 |
22.00 |
| M32x2 |
32.00 |
2.00 |
30.701 |
29.546 |
29.835 |
1.227 |
1.083 |
0.289 |
30.00 |
| M36x3 |
36.00 |
3.00 |
34.051 |
32.319 |
32.752 |
1.840 |
1.624 |
0.433 |
33.00 |
| M45x4 |
45.00 |
4.00 |
42.402 |
40.093 |
40.670 |
2.454 |
2.165 |
0.577 |
41.00 |
| M56x2 |
56.00 |
2.00 |
54.701 |
43.546 |
53.835 |
1.227 |
1.083 |
0.289 |
54.00 |
| M64x4 |
64.00 |
4.00 |
61.402 |
59.093 |
59.670 |
2.454 |
2.165 |
0.577 |
60.00 |
| M80x3 |
80.00 |
3.00 |
78.051 |
76.319 |
76.752 |
1.840 |
1.624 |
0.433 |
77.00 |
Zoll-Gewinde
Zöllige Gewinde sind Gewinde, die auf der Längenheit Zoll (bzw. Inch) basieren.
Die häufigsten Zoll-Gewinde sind:
Withworth Rohrgewinde, nicht dichtend
 |
| zylindrisches Rohrgewinde (British Standard Pipe Parallel), Flankenwinkel 55° |
Kennung |
Außen Ø mm d=D |
Steigung mm p |
Flanken Ø mm d2=D2 |
Kern Ø Bolzen d3 |
Kern Ø Mutter D1 |
Gänge tpi |
Gewinde- bohrer Ø mm |
| G 1/8, BSPP 1/8" |
9.728 |
0.907 |
9.147 |
8.566 |
0.581 |
28 |
8.7 |
| G 1/4, BSPP 1/4" |
13.157 |
1.337 |
12.301 |
11.445 |
0.856 |
19 |
11.6 |
| G 1/2, BSPP 1/2" |
20.955 |
1.814 |
19.793 |
18.631 |
1.162 |
14 |
19 |
| G 3/4, BSPP 3/4" |
26.441 |
1.814 |
25.279 |
24.117 |
1.162 |
14 |
24.5 |
Withworth Rohrgewinde, dichtend
Die Kennung für das Außengewinde ist 'R', in England 'BSPT' (British Standard Pipe Tapered).
Der Gewindeverlauf ist kegelig (1:16).
Der Flankenwinkel beträgt 55°
Die Kennung für das Innengewinde ist 'Rp'.
Der Gewindeverlauf ist zylindrisch.
Die M, G und R Gewinde sind in ISO- oder DIN-Normen spezifiziert.
Hierzu kommen noch die Amerikanischen Gewinde, die auch
sehr oft in Drucktransmittern eingesetzt werden:
Amerikanisches kegeliges Rohrgewinde, NPT (National Pipe Taper)
 |
| Amerikanisches kegeliges(1:16) Rohrgewinde, Flankenwinkel 60° |
Kennung |
Außen Ø mm d=D |
Steigung mm p |
Gänge tpi |
Bohrung mm |
| NPT 1/8" |
10,3 |
0,94 |
27 |
10,6 - 0,2 |
| NPT 1/4" |
13,7 |
1,41 |
18 |
14,0 - 0,2 |
| NPT 3/8" |
17,1 |
1,41 |
18 |
17,4 - 0,2 |
| NPT 1/2" |
21,3 |
1,81 |
14 |
21,6 - 0,2 |
| NPT 3/4" |
26,7 |
1,81 |
14 |
27,0 - 0,2 |
Weiterhin gibt es auch das
Amerikanisches Grobgewinde UNC (Unified Coarse Thread) und